Wärmepumpen Anlagebeispiel: Heizkosten und CO2-Reduzierung
![]() |
|
||||||||||||
Wärmepumpen Informationen
Um Sie beim Kauf einer Wärmepumpenanlage zu unterstützen, haben wir hier einige der wichtigsten Informationen kurz zusammengefasst.
Vorteile einer Wärmepumpe
- niedrige Betriebskosten
- bis zu 75% weniger Heizkosten
- unabhängig von steigenden Gas- und Ölpreisen
- vielseitig einsetzbar: Heizen, Kühlen und Lüften mit einem System
- sichere und ausgereifte Technologie
Wärmepumpen: Jahresbetriebskosten im Vergleich

Jahresbetriebskosten einer Ölheizung im Vergleich mit einer Luft/Wasser- und Erdwärme- Wärmepumpe (Sonde).
Der Kühlschrank leitet die Wärme aus dem Innenraum nach Außen ab. Die Wärmepumpe hingegen entzieht der regenerativen Energiequelle (z.B. der Luft) die vorhandene Wärme und macht sie zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung nutzbar.
Im System der Wärmepumpe befindet sich eine Wärmeleitflüssigkeit mit niedrigem Siedepunkt. Durch die Aufnahme der Wärmeenergie aus der Energiequelle (Luft, Wasser, Erde) beginnt die Flüssigkeit zu kochen und verdampft. Mit Hilfe elektrischer Energie wird die nun gasförmige Flüssigkeit komprimiert und somit auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Durch Kompression verflüssigt sich das gasförmige Mittel und gibt über einen Wärmetauscher die Wärme an das Heizsystem ab. Über ein Expansionsventil wird die Wärmeleitflüssigkeit wieder in den Ausgangszustand gebracht und der Kreislauf beginnt von neuem.
Aufgrund der Pläne der deutschen Bundesregierung bis zum Jahr 2050 ca. 80% der Energieversorgung mit erneuerbaren Energien zu decken verbessert sich die CO2 Bilanz der Wärmepumpe stetig weiter.
Eine Luft-Wasser Wärmepumpe kostet zwischen 10.000 Euro und 12.000 Euro.
Zur Erschließung der Wärmequelle fallen zusätzlich ca. 200 Euro bis 600 Euro an, unabhängig von der Heizleistung der Wärmepumpe.
Bei Erdwärmepumpen liegen die Anschaffungskosten im Breich von 8.500 Euro und 12.000 Euro.
Durch Erschließung der Wärmequelle mit Hilfe von Flächenkollektoren fallen weitere Kosten in Höhe von ca. 2500 Euro für 9 kW Heizleistung an (250 Euro bis 300 Euro pro kW Heizleistung).
Bei der Erschließung der erneuerbaren Energiequelle mit einer Sonde sollten Sie mit Kosten von 650 Euro bis 950 Euro pro kW Heizleistung rechnen (Bohrtiefe ca. 40 Meter).
Für eine Wasser-Wasser Wärmepumpe sollten Sie mit einer Investition in Höhe von ca. 10.000 Euro rechnen. Zur Nutzung des Grundwassers ist eine zwei Brunnenanlage notwendig, die Kosten in Höhe von ca. 4500 Euro verursacht.
Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um Durchschnittspreise handelt. Je nach Qualität und Leistung der Anlage können die Preise erheblich schwanken. Erdwärme- und Grundwasser-Wärmepumpen weisen geringere Betriebskosten als Luft-Wärmepumpen auf. Die höheren Investitionskosten rentieren sich oft schon nach wenigen Jahren. Zudem haben viele Stromanbieter einen vergünstigten Wärmepumpen-Stromtarif im Angebot. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten und nutzen Sie unseren kostenlosen und unverbindlichen Service.
Der Betrieb einer Luft Wasser oder Luft Luft Wärmepumpe ist grundsätzlich an allen Standorten in Deutschland möglich, da keine Erdbohrungen benötigt werden und die Energiequelle überall zugänglich ist. Dabei stellt die Luft Luft Wärmepumpe eine Ausnahme dar, da sie sich nur für den Einsatz in speziellen Passivhäusern eignet.
Bei Geothermie Wärmepumpen erfordert die Erschließung der Wärmequelle zwar mehr Aufwand, da der Zugang zum Grundwasser sowie Erdbohrungen genehmigungspflichtig sind und somit nicht an jedem Standort duchgeführt werden können, erweist sich im Betrieb jedoch als äußerst effizient. Der Vorteil einer Geothermie Wärmepumpe liegt vorallem in der höheren und konstanteren Ausgangstemperatur der Wärmequelle.
Als Faustregel gilt: 1° Celsius mehr Temperaturdifferenz bedeutet 2,5 % mehr Stromverbrauch.
Als weiteres Förderkriterium gilt seit dem 1. Januar 2012 der s.g. COP-Wert (Coefficient of Performance), der das Verhältnis der abgegebenen Wärmeleistung zur elektrisch aufgenommenen Leistung ausdrückt. Um künftig einen Zuschuss durch das BAFA zu erhalten, müssen deshalb – neben den bekannten Nachweisen der JAZ – auch bestimmte COP-Werte erfüllt sein.
Luft - Wasser Wärmepumpe
Eine Luft Wasser Wärmepumpe nutzt die Außenluft als Energiequelle. Die Anlage ist klein, platzsparend und kann sowohl im Haus als auch im Garten aufgestellt werden. Dabei ist die Installation äußerst einfach und die Anschaffungskosten gering. Bei sehr niedrigen Temperaturen der Außenluft kann die Wärmepumpe durch ein konventionelles Heizsystem (z.B. Gasheizung) unterstützt werden. Dadurch lassen sich erhöhte Betriebskosten vermeiden, die bei einer Luftwärmepumpe durch den erhöhten Strombedarf anfallen würden.
Luft - Luft Wärmepumpe
Eine Luft Luft Wärmepumpe ist eine spezielle Luft Wärmepumpe die in Passivhäusern eingesetzt wird. Die Luft ist Energieträger und Energiequelle zugleich. Die Luft Luft Wärmepumpe nutzt die warme und verbrauchte Luft im Inneren des Gebäudes, um frische, ins Haus einströmende Außenluft aufzuheizen.
Wasser - Wasser Wärmepumpe
Eine Grundwasser Wärmepumpe eignet sich wenn Grundwasser in ausreichender Menge, Qualität und mäßiger Tiefe vorhanden ist. Erschlossen wird die Energiequelle durch einen Saugbrunnen zur Entnahme des Wassers. Die Wärmepumpe entzieht dem Wasser die vorhandene Wärme und gibt es über einen Schluckbrunnen wieder in das Grundwasser ab. Wasser Wasser Wärmepumpen weisen besonders gute Leistungszahlen auf, da Grundwasser die Wärmequelle mit der höchsten Temperatur ist.
Sole-Wasser Erdwärmepumpe mit Sonde
Diese Variante einer Geothermie Wärmepumpe nutzt die, in den tieferen Schichten der Erde vorhandene Energie, durch eine senkrecht in den Boden eingelassene Sonde. Die Sondenrohre aus Kunststoff werden mit einer Wärmeleitflüssigkeit (Sole) gefüllt und in Bohrungen in bis zu 100 Meter tiefe eingelassen. Die Bohrlöcher werden mit einem besonders wärmeleitfähigen Zement eingefasst. Die Tiefe der Bohrung hängt vom Wärmebedarf des Hauses und der Beschaffenheit des Bodens ab. Erdwärmepumpen mit vertikalen Sonden eignen sich besonders für kleine Grundstücke, da sie wenig Platz benötigen aber trotzdem sehr wirtschaftlich arbeiten.
Sole-Wasser Erdwärmepumpe Flächenkollektoren
Diese Art der Wärmepumpe nutzt die erneuerbaren Energiequellen mit Hilfe eines Flächenkollektors, der nahe der Oberfläche im Boden installiert wird. Die Kollektoren bestehen aus Kunststoffrohren die mit Sole als Wärmeträgerflüssigkeit gefüllt werden. Die Fläche darf nicht versiegelt oder bebaut werden. Aufgrund der besseren Wärmespeicherung eignen sich besonders feuchte Böden für eine Erdwärmepumpe mit Flächenkollektoren, da die höhere Ausgangstemperatur der Wärmequelle zu einer sehr effizienten Arbeitsweise der Erdwärmepumpe führt.
Ihre Vorteile durch unseren Wärmepumpen-Angebotsvergleich
Sie erfahren alles Wissenswerte über die aktuellen Wärmepumpen Preise und Wärmepumpen Kosten. Sie werden umfassend beraten über die für ihren Standort geeignetsten Wärmepumpen Varianten. Erfahrene Wärmepumpen Anbieter berechnen die Einsparmöglichkeiten durch eine Wärmepumpen-Anlage an ihrem Standort. Nachdem alle Informationen vorhanden sind, erstellen Ihnen die Anbieter individuelle Wärmepumpen-Angebote. Durch unseren kostenlosen Wärmepumpen-Angebotsvergleich können Sie viel Zeit und Geld sparen.
Gute Wärmepumpen-Hersteller gewähren bis zu 10 Jahre Garantie auf den Kompressor.Tritt ein Garantiefall ein, ist es für Sie als Kunde sehr vorteilhaft, wenn Sie die Garantie nicht bei einem Wärmepumpen Anbieter in Asien, sondern möglichst in Deutschland geltend machen können. Beachten Sie diese Punkte, sind Sie auf der sicheren Seite und zählen bald zu den Wärmepumpenanlagen-Gewinnern.
* TQU – Total Quality: Wir prüfen für Sie regelmäßig die Anbieterqualität und Kundenzufriedenheit.






